Diese Mauerreste stammen von einer gotischen Kapelle,die der heiligen Ursula geweiht war.

Erbaut um etwa 1300 durch den Deutschen Ritterorden zu Eger ( Cheb ).

Nach Einführung der Reformation ( 1529 )

dürfte die Kapelle allmählich verfallen sein.

Unter dieser alten Buche tritt eine Quelle " Goldbrunnen " genannt,zu Tage.

Eine Sage berichtet, daß unter der mächtigen Granitscholle ein Schatz oder zwei goldene Schlüssel verborgen sind.

Wenn der Stein von der Stelle gebracht oder gesprengt wird, so bricht die Quelle so stark hervor, daß das Wasser das ganze Egerland ertränkt.

 

Die eingehauenen Zeichen in der Granitscholle können als Abzeichen

eines ritterlichen Kreuzherren oder als eine Gelegenheitsarbeit eines Bruders, dem die Pflege der Kapelle anvertraut war, gedeutet werden.

Ein Blick von Schönberg, ins Böhmische Egerland.

Am Horizont ist der Kaiserwald zu sehen.